Der Verlag bin ich – eBooks im Selbstverlag für das iPad erstellen und distribuieren

0 thoughts on “Der Verlag bin ich – eBooks im Selbstverlag für das iPad erstellen und distribuieren”

  1. Marius says:

    Ich spiele derzeit mit dem Gedanken, ein Buch auf dem ipad zu veröffentlichen. Das sieht nach großen Aufwand aus. Da ich keine Ahnung von HTML, XML usw. habe, scheint mir das zu kompliziert zu sein. Oder gibt es eine Software für Windows, mit der man epubs basteln kann, ohne nacharbeiten zu müssen? Kann auch was kosten. Hat da jemand nen Tipp?

  2. REF128 says:

    hi marius, ich hatte mich auch schon mal damit geschäftigt. wenn du dich nicht selbst kümmern willst, kannst du ganz einfach einen internet-dienst nutzen. die erledigen dann alles für dich. in ct 18/2010 ab s. 88 findest du eine übersicht.

  3. Andrea says:

    Viele gute Hinweise. Leider fehlt mir noch ein guter Text, um ein Buch daraus zu machen.

  4. Cartoon says:

    @marius: Indesign CS4 exportiert Epubs.

  5. Britta S. says:

    Danke für den Post. Mir hat das ganze gezeigt, dass es für mich zu aufwendig ist. Besonders die Beantragung der Tax ID, ISBN usw. lohnt nicht, um ein kleines Büchlein herauszubringen. Ich werde mein Buch deshalb zunächst über meine Website als Download anbieten und dann mal weitersehen.

  6. STK says:

    Gewerbeanmeldung ist nicht nötig. Autoren, die eigenschöpferische Leistungen verkaufen, bleiben Freiberufler und werden nicht plötzlich Gewerbetreibende.

  7. M&M says:

    Meine Steuerberaterin sagt, dass eine Gewerbeanmeldung notwendig und sinnvoll ist, um eBooks zu verkaufen. Ich habe jetzt keine Begründung dafür, aber letztlich verkaufe ich das Buch als Ware an mehrere Personen und nicht meine geistge Leistung beispielsweise an einen einzelnen Verlag.

    Abgesehen davon kann ich schwerlich steuerlich Aufwendungen in dem Zusammenhang geltend machen, wenn ich normalerweise einen ganz anderen Beruf als Angestellter habe.

  8. Groth says:

    @STK: Im Text steht nirgends, dass grundsätzlich ein Gewerbe angemeldet werden muss. Ab zwei Ebooks am Markt kann das aber nötig werden, sobald Freigrenzen überschritten werden. Im Zweifel einfach mal beim örtlichen Finanzamt nachfragen. Dann ist man auf der sicheren Seite. Freiberufler haben keinen Freifahrtschein. Es hängt immer von der persönlichen Einkommenssituation und der Frage ab, wie viel verdient man, welche Einkommen hat man noch usw. Mit einer Gewerbeanmeldung ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Die kostet nicht viel und es ist nur ein Bogen auszufüllen.

  9. TomTomTom says:

    Sehr interessanter Bericht! Danke Dir! Hast Du informationen darüber welches Formular man zur Beantragung der TIN nehmen muss? Und wie hoch ist der Mindestpreis den man für das zu veröffentliche Buch / Publikation angeben muss? Oder gibt es keinen bzw. ist die Preisgestaltung frei?

  10. Oliver Bünte says:

    @TomTomTom: Du musst das Formular für die ITIN nutzen. Du brauchst die Steuernummer nur dann, wenn du auch tatsächlich Umsätze in den USA erwartest. Ansonsten kannst du bei iTunes Connect einfach nur Nullen in das Feld für die Steuernummer eingeben. Die Steuernummer kann auch nachträglich angegeben werden.

    Bei der Preisgestaltung für ein eigenes eBook bist du grundsätzlich frei. Du musst übrigens für jedes Land den Preis individuell festlegen.

  11. TomTomTom says:

    Danke Dir für Deine schnelle Antwort! 🙂
    Ich war davon ausgegangen, dass man zwingend eineTIN-Nummer braucht! Aber umso besser. Ich gedenke ausschließlich im deutschen iTunes-Store etwas zu veröffentlichen. Allerdings ist mein“Werk“ noch nicht ganz fertiggestellt. Ich hoffe im Herbst soweit zu sein. Viele Grüße und nochmals „Danke“

  12. TomTomTom says:

    Oppps! Eine Frage fällt mir noch ein: Beim Hochladen des zu veröffentlichenden Werkes; fragt iTunes Connect dann ob DIE dann ein DRM einfügen sollen?

  13. Oliver Bünte says:

    Du kannst frei bestimmen, ob das EPUB mit oder ohne DRM veröffentlicht werden soll.

  14. TomTomTom says:

    Danke Dir! 🙂

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  17. E.H. says:

    Als Autor/in der seine geistigen Werke selbst als Ebook (oder auch als Papierdruck) herausgibt, ist nicht zwingend eine ISBN-Nr. erforderlich. Ich habe meine ganzen Werke bei Amazon/Kindle ohne ISBN-Nr. etc. als Download für wenig Geld im Angebot, weil es mir nicht ums Geldverdienen geht, sondern darum, einem breiten Publikum das Lesen meiner Bücher zugänglich zu machen. Für mich springt da so wenig heraus, dass sich das Finanzamt nicht für mich interessiert. Wer aber seine Buchtitel schützen will, der sollte dann schon eine ISBN-Nr. beantragen. Ob sich der finanzielle Aufwand für den Kauf einer oder mehrerer ISBN-Nummern lohnt, muss jeder selber entscheiden.

  18. Oliver Bünte says:

    @E.H.: Der Artikel bezieht sich ausschließlich auf die Veröffentlichung von eBooks im iBooks Store. Dort ist eine Veröffentlichung ohne ISBN nicht vorgesehen. Die ISBN ist auch wichtig, wenn man in das Verzeichnis lieferbarer Bücher aufgenommen werden möchte. Das allein ist selbstverständlich kein Garant, den Bekanntheitsgrad zu steigern, trägt aber seinen Teil als ein Baustein von vielen dazu bei. Der vergünstigte Kauf mehrerer ISBN-Nummern ist nur dann möglich, wenn man ein Gewerbe als Verlag angemeldet hat. Der finanzielle Aufwand lohnt sich bereits ab dem 2. Buch. Außerdem kann man bei der VG Wort an der jährlichen Ausschüttung beteiligt werden. Die ISBN ist also wichtig, wenn man gefunden und gelesen werden will und Geld verdienen möchte.

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