vivacities
5Okt/105

Oliver Bünte

LaTeX to go – TeX-Dokumente auf dem iPad editieren

Beim Anfertigen umfangreicher Textdokumente wie wissenschaftliche Arbeiten oder Buch-Manuskripte stoßen Word & Co. mitunter schnell an ihre Grenzen, denn das nachträgliche Einfügen von Fotos, Grafiken, Tabellen oder Fußnoten sorgt häufig für fehlerhafte Seitenumbrüche. Inhalts-, Literatur- und Abbildungsverzeichnisse lassen sich mit den gängigen Textverarbeitungsprogrammen ebenfalls nur mit einiger Mühe automatisch erstellen und wer das Aussehen eines gesamten Textes im Nachhinein ändern möchte, muss bei einem mehrere hundert Seiten umfassenden Dokument zeitraubende, manuelle Nacharbeit in Kauf nehmen.

Deutlich einfacher geht es mit dem Textsatzsystem LaTeX, das diese Probleme nicht kennt und mit dem ohne großen Aufwand Dokumente in unterschiedlichen Formaten erstellt werden können. Für Notebooks und Desktop-Rechner mit Windows-, Mac-OS- oder Linux-Betriebssystem stehen verschiedene kostenfreie LaTex-Distributionen bereit, die zusammen mit LaTeX-Editoren auf Knopfdruck druckreife PDF- oder Postscript-Dateien erzeugen.

Aufgrund von Apples restriktiven Lizenzbestimmungen kann auf dem iPad keine LaTex-Distribution installiert werden. Wer trotzdem nicht auf die Nachbearbeitung von LaTeX-Dokumenten mit dem mobilen Touch-Computer verzichten möchte, erhält durch den Einsatz eines Texteditors und eines Cloud-Speichers eine einfache LaTeX-Lösung für das iPad.

Über den Autor Oliver Bünte

Journalist, Historiker und bekennender Technikfreund (nicht Freak!), beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Computern und hat die Entwicklung mobiler Technik von Handys und PDAs bis hin zu Smartphones und Tablets von Anfang an kritisch begleitet. Als Historiker, Politologe und IT-Experte sitzt er an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und Technologie. Dadurch hat er einen besonderen anwendungs- und praxisorientierten Blick dafür entwickelt, was den Nutzer wirklich interessiert, und vermittelt dies tagtäglich als Journalist und aktiver Blogger auf notebookjournal.de und vivacities.de.

5Nov/090

Oliver Bünte

Wolkenkuckucksheim – Daten synchronisieren mit Dropbox

Dropbox hält Daten auf mehreren Rechnern aktuell. (Foto: Oliver Bünte)Jeder, der mit mehreren Rechnern arbeitet, kennt das Problem: Aktuelle Versionen von Texten, Fotos oder Tabellen befinden sich überall, nur ausgerechnet nicht auf dem PC, den man gerade benutzt. Um die Daten auf allen Rechnern aktuell zu halten, wird deshalb häufig eine Synchronisations-Software eingesetzt. Diese Lösung funktioniert meist nur innerhalb eines geschlossenen Netzwerkes, in dem die Daten direkt zwischen zwei Rechnern oder über den Umweg eines Netzlaufwerks abgeglichen werden. Eine Daten-Synchronisation im mobilen Einsatz außerhalb des Netzwerkes ist damit nicht möglich. Zusätzlich muss der Zwischenspeicher, in der Regel ein NAS, rund um die Uhr unter Strom stehen. Das gleiche gilt für die Unterhaltung eines eigenen Servers, über den Daten zwar jederzeit auch bei mobiler Anwendung bequem synchronisiert werden könnten, der allerdings für den Privatgebrauch zu kostenintensiv wäre. Der Sync-Service Dropbox will diese Probleme beseitigen und den eigenen Datenbestand auf beliebig vielen Rechnern jederzeit und an beliebigen Orten verfügbar machen.

Über den Autor Oliver Bünte

Journalist, Historiker und bekennender Technikfreund (nicht Freak!), beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Computern und hat die Entwicklung mobiler Technik von Handys und PDAs bis hin zu Smartphones und Tablets von Anfang an kritisch begleitet. Als Historiker, Politologe und IT-Experte sitzt er an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und Technologie. Dadurch hat er einen besonderen anwendungs- und praxisorientierten Blick dafür entwickelt, was den Nutzer wirklich interessiert, und vermittelt dies tagtäglich als Journalist und aktiver Blogger auf notebookjournal.de und vivacities.de.